Liselotte Breyer – Sprachexpertin & Coach

Die Sprache ist mein Medium.

Die Sprache macht sichtbar und formt. Manchmal reicht ein einziges Wort, um uns eine neue Welt zu erschliessen. Willkommen in meinem Spezialgebiet – THE POWER OF WORDS!

GRUNDLAGEN

Mit meiner Ausbildung zur Informationslinguistin (Journalismus und Linguistik) habe ich unbewusst das Fundament für meine heutige Arbeit als Sprachexpertin & Coach gelegt. Die Ausbildung zur Coach/Betrieblichen Mentorin baute auf der Individualpsychologie nach Alfred Adler. Meinen Schwerpunkt «Sprache und Persönlichkeit» untermauere ich zudem mit verschiedenen sprachtheoretischen Ansätzen und jahrzehntelanger Praxis als Schreibende.

MEINE GRUNDLAGEN AUF EINEN BLICK:

Informationslinguistik – das Wissen vom Aufbau der Sprache und von ihrer Anwendung.

Coaching/Betriebliches Mentoring – die fundierte Ausbildung, um Menschen bei der beruflichen Neuorientierung und/oder Positionierung in der Arbeitswelt zu unterstützen.

Individualpsychologie (Alfred Adler) – eine der drei grossen psychologischen Schulen, mit der sich Alfred Adler von Sigmund Freud distanzierte. Ich verstehe Adlers Persönlichkeitstheorie als Anfang oder Ausgangspunkt für die Vertiefung von weiteren psychologischen Schulen und Ansätzen.

Sprachtheorie (Charles Taylor) – sein Buch The Language Animal – The Full Shape of the Human Linguistic Capacity (auf Deutsch: Das sprachbegabte Tier – Grundzüge des menschlichen Sprachvermögens, Suhrkamp Verlag) unterstreicht die Bedeutung der Sprache für die Erschaffung unserer Welt, auf individueller wie auf gesellschaftlicher Ebene. Das Buch dürfte zu einem Schlüsselwerk für meine Arbeit als Coach und Sprachtrainerin werden.

Sprachtheorie (Karl Bühler) – sein Organonmodell, das das komplexe Sprechereignis in all seinen Funktionen darstellt, ist für mich wegweisend geworden, um die Komplexität von Kommunikation zu verstehen, zu akzeptieren und zu erklären.

Kommunikationstheorie (Paul Watzlawick) – seine Betonung des «Beziehungsaspekts der menschlichen Kommunikation» ist für mich ein weiterer Schlüssel, um Störungen in der Kommunikation rascher zu erkennen.

Sprechakttheorie (John L. Austin) – seine Akzentuierung der «illokutionären Rolle der Äusserung» (die Absicht des Sprechers, der mit seiner Äusserung beim Gegenüber etwas erreichen will) ergänzt Bühlers und Watzlawicks Ansätze ausgezeichnet und betont die Schwierigkeit von gelingender Kommunikation.

    METHODIK

    Als Coach arbeite ich zielorientiert, sprach- und persönlichkeitszentriert. Mein Fokus liegt auf dem Gespräch, auf sprachlichen Methoden und Interventionen. In meinem ersten Format «Persönlichkeit, Profil, Pitch» steckte bereits die Essenz meiner Methodik: die Coachingsitzungen durch Tools (Übungen)  und Reflexion zu ergänzen. Dieses Dreigespann hat sich bewährt.

    MEINE METHODISCHEN FAVORITEN:

    Der GPI®-Test – die vier Grundrichtungen der Persönlichkeit, basierend auf der Individualpsychologie – eignet sich bestens als Einführung in die Persönlichkeit und zum besseren Selbstverständnis meiner Klient*innen. Der Test bildet in zehn Minuten ab, wie Sie ticken und kann im Coachingverlauf immer wieder herangezogen werden. Es geht nicht darum, uns ein Etikett aufzukleben, sondern anhand des Verhältnisses der vier Grundrichtungen zu verstehen, warum wir in herausfordernden Momenten so und nicht anders reagieren.

    Zuhören – die sprachliche Intervention schlechthin beschreibe ich ausführlich in meinem BLOG.

    Fragen stellen (offene Fragen, hypothetische Fragen, Skalierungsfragen) – oder die Kunst, eine Beziehung zu gestalten und den Entwicklungsprozess voranzutreiben.

    Zusammenfassen – oder die Kunst, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen, schafft Klarheit, macht bewusst und positioniert.

    Verbalisieren, Reflektieren, Formulieren – über die fruchtbare Wechselwirkung dieser drei sprachlichen Methoden habe ich meine Diplomarbeit als Betriebliche Mentorin geschrieben. Die drei Methoden zeigen auf, wie Sprache unser Bewusstsein beeinflusst und damit unsere Persönlichkeitsentwicklung fördert.

    Programm «Persönlichkeit, Profil, Pitch» – oder wie wir basierend auf unserer Persönlichkeit im Nu unser Profil herausschälen und auf den Punkt bringen, was uns ausmacht. Mit anderen Worten: Personal Branding with a deeper understanding.

    Storycounseling® – oder die Verarbeitung von Erfahrungen mittels Geschichten und Figuren (Archetypen).

    VITA

    Authentisch, unkonventionell, analytisch
    Zwischen meiner Ausbildung zur Informationslinguistin (1988-1992) und der Ausbildung zur Coach/Betrieblichen Mentorin (2019-2021) liegen 30 Jahre. Was dazwischen geschah und mich massgeblich prägte, fasse ich in drei Begriffen zusammen: Writing, Jobs, Sabbaticals. Sie stehen exemplarisch für meinen unkonventionellen Weg und spiegeln mein stetes Streben nach Tiefgang, Entwicklung und Besinnung.

    Sprachprojekt – metaverbum – THE POWER OF WORDS (seit 2022)
    metaverbum ist eine Antwort auf Mark Zuckerberg's Metaverse und die Desorientierung vieler Menschen. metaverbum ist gleichzeitig die Essenz meines Sprach- und Erfahrungswissens. Es ist mein Ziel, metaverbum als «Schule eines neuen Sprachbewusstseins» in einem grösseren Kontext zu etablieren.

    Coaching – profil45plus (seit 2019)
    Ich begann meine Arbeit als Coach mit dem Format «Persönlichkeit, Profil, Pitch» bei profil45plus – eine effektive Methode, um sich rasch zu orientieren und zu positionieren. Es ist mein Ziel, dieses Format auch in Unternehmen zu etablieren. Ich entwickle mein Angebot laufend weiter.

    Writing (seit 1988)
    Ich schreibe, seit ich schreiben kann. Ich habe einen journalistisch-linguistischen Hintergrund und als Autorin, Dichterin und Journalistin publiziert. Mich interessieren der Mensch und seine Entwicklung, existenzielle und soziologische Fragen. Ich will vor allem verstehen – mich, Sie, die Welt.

    Jobs (seit 1987)
    Ich wusste sehr früh, was ich will und was mir wichtig ist: schreiben. Vom Schreiben konnte ich nicht leben. Also jobbte ich, um mein Schreiben zu finanzieren und bekam Einblick in zahlreiche Organisationen und Unternehmen in unterschiedlichsten Funktionen. Mein berufliches Spektrum reicht vom Kloster bis zu Novartis, von der Aids-Hilfe Schweiz bis zum Grossbauunternehmen Losinger Marazzi. Ob als Sekretärin oder Assistentin des CEO, ob als Kampagnenleiterin oder Lektorin – ich wuchs in jeder Rolle, mit jedem Engagement.

    Sabbaticals (seit 1994)
    Ein unkonventioneller Weg lebt vom Wandel und ist ein Balanceakt zwischen Autonomie und Anpassung. Sabbaticals eignen sich hervorragend als Ausgleich. Ich habe mir diesen Luxus regelmässig geleistet, um mich auf das Wesentliche zu besinnen und auf das Neue vorzubereiten. Ob in der Grossstadt Paris oder auf einsamen griechischen Inseln, ob am Gardasee oder zur Weiterbildung – meine Auszeiten haben mich geprägt und meinen Horizont erweitert.

    © Foto: Corinna Valpiani